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Sehr geehrte  Damen und Herren,


die nie­dri­gen Gas­speich­er­füll­stän­de prä­gen der­zeit die De­bat­te über die Ver­sor­gungs­sich­er­heit. Sie sind ein wich­ti­ges Signal für die Vor­sor­ge vor dem Win­ter, aber der Speich­er­füll­stand al­lein bil­det die Ver­sor­gungs­la­ge nicht ab. Ent­schei­dend ist das Zu­sam­men­spiel von Lie­fer­ver­trä­gen, Spei­chern, Pipe­line­im­port­en und LNG. Un­sere Gas­­ver­sor­gung steht heute auf einer deut­lich brei­ter­en Basis als noch 2022. In un­ser­er ak­tu­el­len Pres­se­mit­teil­ung ord­nen wir die Lage ein und zei­gen, wie die Po­li­tik die Vor­sor­ge stär­ken kann. 

Da­zu ge­hört auch, Rechts­un­sicher­heit­en bei der Um­setz­ung der EU-Me­than­ver­ord­nung zu be­sei­ti­gen, damit Un­ter­nehm­en lang­fris­ti­ge Lie­fer­ver­trä­ge ab­schließ­en kön­nen. Das Ziel, Me­than­em­­is­sion­en weiter zu senk­en, un­ter­stützt unsere Branche aus­drück­lich. Dafür brauch­en wir klare und prak­ti­ka­ble Vor­ga­ben. Die Pers­pek­ti­ve un­ser­es Mit­glieds Equinor da­zu le­sen Sie in die­ser Aus­gabe unter „Drei Fragen an“. 

Eine wei­ter­e hitz­i­ge De­bat­te dreht sich der­zeit um die Kraft­stoff­preise. Hohe Die­sel­preise be­last­en pri­vat­e Ver­brauch­er­in­nen und Ver­brauch­er eben­so wie Lo­gis­tik­un­ter­nehm­en und Spe­di­tion­en. Da­bei steht zu­min­dest im Schwer­last­ver­kehr mit Bio-LNG be­reits eine wirt­schaft­lich at­trak­tive Al­ter­na­ti­ve be­reit: Der Kraft­stoff kos­tet der­zeit nur etwa die Hälf­te von Die­sel und ist zu­dem sehr preis­sta­bil. Das ent­last­et Trans­port­un­ter­nehm­en und schafft Pla­nungs­sich­er­heit. Zu­gleich kann Bio-LNG die Treib­haus­gas­e­mis­sion­en ge­gen­ü­ber Diesel deutl­ich senk­en. Fahr­zeuge, Kraft­stoff und Tank­stel­len sind ver­füg­bar. Auf un­ser­em Ge­mein­schafts­stand auf der IAA Trans­por­tation ha­ben wir mit un­ser­en Part­nern ge­zeigt, wie das im Trans­port­all­tag funk­tio­niert. Unsere Bot­schaft ist klar: Bio-LNG rech­net sich ein­fach.

Damit solche An­wen­dung­en weiter wachs­en kön­nen, müs­sen wir die Po­ten­zial­e von Bio­me­than kon­se­quent­er er­schließ­en. Wie viel Deutsch­land da­bei von sein­en eu­ropä­isch­en Nach­barn lern­en kann, hat die par­la­men­tar­ische Kon­fer­enz un­ser­er Bio­methan Task­force ge­z­eigt. Was Frank­reich, Däne­mark und die Nie­der­lan­de beim Hoch­lauf er­folg­reich macht und wel­che Im­pul­se sich da­raus für Deutsch­land er­ge­ben, er­fahr­en Sie in der Pres­se­mit­teil­ung zur Kon­fer­enz.

Für die En­er­gie­ver­sor­gung von mor­gen brauch­en wir nicht nur Bio­me­than, Was­ser­stoff und wei­te­re neue Gase, son­dern vor al­lem Men­schen, die den Ein­satz dieser Ga­se mit gut­en Ideen vor­an­bring­en. Sol­che In­no­va­tion­en zeich­nen wir ge­mein­sam mit BDEW und DVGW mit dem In­no­va­tions­preis Neue Gase aus. Die neun no­mi­niert­en Pro­jek­te ste­hen fest und stel­len sich in den kom­men­den Wochen in We­bi­nar­en vor. Auch Sie kön­nen mit­ent­schei­den: Vom 21. Sep­tem­ber bis zum 15. Ok­to­ber kön­nen Sie für den Pu­bli­kums­preis ab­stim­men. Lern­en Sie die Pro­jek­te ken­nen und ge­ben Sie Ihr­em Fa­vo­rit­en Ihre Stim­me. Am 9. No­vem­ber werden die Ge­win­ner in Berlin ge­kürt. 

Wie kon­kret die Tran­s­for­ma­tion be­reits wird, zei­gen auch die wei­ter­en Bei­trä­ge die­ser Aus­gabe: mit neuen Was­ser­stoff­leit­ung­en und Speich­ern sowie Fort­schrit­ten bei der in­dus­triel­len CO₂-Ab­schei­dung. 

Zum Ab­schluss noch ein Blick auf un­ser­en Ver­band: Mit 14 neuen Un­ter­nehm­en und Or­ga­ni­sa­tion­en wächst un­ser Netz­werk auf 129 Un­ter­nehm­en und Part­ner. Für das Ver­trau­en, das mir der Auf­sichts­rat mit mein­er Wie­der­wahl als Vor­stand aus­ge­sproch­en hat, danke ich herz­lich. Ge­mein­sam wer­den wir weiter da­ran ar­beit­en, die Ver­sor­gung von heu­te ab­zu­sich­ern und die kl­ima­neu­tra­le En­er­gie­ver­sor­gung von mor­gen vor­an­zu­bring­en.

Ich wün­sche Ihn­en viel Spaß bei der Lek­­tü­re von die­­sen und wei­­te­r­en interessanten Ge­schich­­­ten, die wir für Sie re­­cher­­­chiert und auf­­­be­­rei­­tet ha­ben. 


Es grüßt Sie herzlich 

Dr. Timm Kehler 
Vorstand DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT

   
   
Gas­ver­sor­gung: Kun­den kön­nen sich auf ver­trag­li­che Zu­sa­gen ver­las­sen
Mit rund 55 Prozent sind die deutschen Gasspeicher aktuell so gering gefüllt wie seit Beginn der vergleichbaren Aufzeichnungen nicht mehr. Zugleich nimmt die Intensität der politischen Debatte zu, wie Deutschland sicher durch den kommenden Winter kommt. Doch die Speicherfüllstande alleine entscheiden nicht über die Versorgungssicherheit. Lieferverträge, Speicher, Pipelineimporte und LNG greifen ineinander.
   
Bio-LNG auf der IAA TRANS­POR­TA­TION: Im Schwer­last­ver­kehr längst Pra­xis
Bio-LNG ist im Schwer­last­ver­kehr längst pra­xis­er­probt: Kraft­stoff, se­ri­en­rei­fe Fahr­zeu­ge und Tank­stel­len sind ver­füg­bar, der Ein­satz ist wirt­schaf­tlich at­trak­tiv und senkt die Treib­haus­gas­emis­sion­en. Auf der IAA Trans­por­ta­tion haben wir gemeinsam mit Partnern aus der Branche gezeigt die Bran­che, wa­rum Bio-LNG schon heu­te im Lo­gis­tik­all­tag funk­tio­niert.
   
Kon­ti­nui­tät, Wachs­tum und Ver­sor­gungs­si­cher­heit: Ver­band stellt Wei­chen für die Zu­kunft
Mit per­so­nel­ler Kon­ti­nui­tät an der Spi­tze, ei­nem wei­ter wach­sen­den Netz­werk und neu­en Ar­beits­schwer­punk­ten zur Ver­sor­gungs­si­cher­heit setzt Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft kla­re Prio­ri­tä­ten für die näch­ste Pha­se der Ener­gie­trans­for­ma­tion. Was­ser­stoff, er­neuer­ba­re Ga­se und Car­bon Ma­na­ge­ment blei­ben zen­tra­le Säu­len der Verbandsarbeit.
   

Innovationspreis Neue Gase: Bekanntgabe der Nominierten

Neue Ga­se sind be­reits heu­te wich­ti­ger Be­stand­teil für die Trans­for­ma­tion des Ener­gie­sys­tems. Um in­no­va­ti­ve An­sä­tze zu för­dern, die die Trans­for­ma­tion vor­an­bring­en, ver­ge­ben die Ver­bän­de BDEW, DVGW und Die Gas- und Was­ser­stoff­wirt­schaft den In­no­va­tions­preis Neue Ga­se. Auch in die­sem Jahr wer­den drei Ka­te­go­rien aus­ge­zeich­net: Er­zeu­gung, Trans­port und In­fra­struk­tur so­wie An­wen­dungs­tech­no­lo­gien.

Bio­methan-Hoch­lauf: Deutsch­l­and kann von Eu­ro­pas Vor­reitern lern­en

Deutsch­land ver­fügt über ein gro­ßes, bis­lang un­ter­schätz­tes Bio­methan­po­ten­zi­al – an­de­re eu­ro­pä­i­sche Län­der sind bei der Er­schlie­ßung ihrer Potenziale deut­lich wei­ter. Auf der par­la­men­ta­ri­schen Kon­fe­renz der Bio­methan Task­force in Ber­lin wur­de deut­lich, was Frank­reich, Dä­ne­mark und die Nie­der­lan­de da­bei er­folg­reich macht: kla­re po­li­ti­sche Zie­le, ver­läss­li­che Re­geln für den Netz­zu­gang und In­fra­struk­tur so­wie lang­fris­ti­ge Ab­satz­pers­pek­ti­ven.
   
Yara nim­mt Eu­ro­pas größ­te in­du­stri­el­le CO₂-Ab­schei­de­an­la­ge in Be­trieb
Yara hat am Stand­ort Slui­skil in den Nie­der­lan­den Eu­ro­pas größ­te in­du­stri­el­le CO₂-Ab­schei­de­an­la­ge of­fi­ziell in Be­trieb ge­nom­men. Die An­la­ge kann künf­tig bis zu 800.000 Ton­nen CO₂ pro Jahr aus der Am­mon­iak­pro­duk­tion ab­schei­den und ver­flüs­si­gen. Das CO₂ wird an­schlie­ßend per Schiff nach Nor­we­gen trans­por­tiert und dort im Rah­men des Nort­hern-Lights-Pro­jekts dauer­haft un­ter dem Mee­res­bo­den ge­spei­chert.
   
Air Pro­ducts und RWE ver­ein­ba­ren lang­fri­sti­ge Grün­strom­ver­sor­gung für Was­ser­stoff­an­la­ge
Der Was­ser­stoff­lie­fer­ant und Spe­zia­list für In­du­strie­ga­se Air Pro­ducts hat An­fang Sep­tem­ber ein­en lang­fri­sti­gen Strom­ab­nah­me­ver­trag (Po­wer Pur­chase Agree­ment, PPA) mit RWE be­kannt ge­ge­ben. Im Rah­men der Ver­ein­ba­rung wird RWE jähr­lich bis zu 75 GWh er­neuer­ba­ren Strom aus dem On­shore-Wind­park Ka­ro­li­na­pol­der bei Din­te­loord so­wie dem So­lar­park Ker­kra­de in der Pro­vinz Lim­burg be­reit­stel­len.
   
H₂­IN­FRA un­ter­sucht Eig­nung von Gas­lei­tung­en für Was­ser­stoff­trans­port
Das For­schungs­pro­jekt „H₂­IN­FRA“ hat ei­nen Ab­schluss­be­richt ver­öf­fent­licht, in dem Pro­jekt­er­geb­nis­se zur tech­ni­schen, wirt­schaft­li­chen und nach­hal­ti­gen Aus­ge­stal­tung zu­künf­ti­ger Was­ser­stoff­ver­teil­ne­tze zu­sam­men­ge­fasst sind. Da­zu ha­ben DBI Gas- und Um­welt­tech­nik, MIT­NETZ GAS und die HTWK Leip­zig Da­ten an ei­ner Was­ser­stoff-Test­in­fra­struk­tur ge­sam­melt und aus­ge­wer­tet.
   
Stadt­wer­ke Bie­le­feld neh­men 1-MW-Elek­tro­ly­seur in Be­trieb
Die Stadt­wer­ke Bie­le­feld ha­ben ge­mein­sam mit der MVA Bie­le­feld-Her­ford ein­en 1-MW-PEM-Elek­tro­ly­seur auf dem Ge­län­de der Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge (MVA) voll­stän­dig mon­tiert und ge­te­stet. Der Pro­be­be­trieb der An­la­ge zur re­gio­na­len Was­ser­stoff­pro­duk­tion soll An­fang Sep­tem­ber star­ten und di­rekt in die be­nach­bar­te Was­ser­stoff­tank­stel­le des In­no­va­tions­parks Sek­to­ren­kopp­lung ein­ge­speist wer­den.
   
Uni­per Hy­dro­gen be­stä­tigt Markt­in­te­res­se für Was­ser­stoff-Im­port­ter­mi­nal
Uni­per Hy­dro­gen hat mit ver­schie­de­nen Markt­teil­neh­men­den Ab­sichts­er­klä­rung­en im Rah­men der Open Sea­son für das in Pla­nung be­find­li­che Was­ser­stoff-Im­port­ter­mi­nal Wil­helms­ha­ven un­ter­zeich­net. Da­mit ist die er­ste Pha­se, die Ex­pres­sion-of-In­ter­est-Pha­se (EoI), er­folg­reich ab­ge­schlos­sen, was das Markt­in­te­res­se be­stä­tigt.
   
Cre­os be­gin­nt mit Bau­ar­bei­ten der Was­ser­stoff­lei­tung mosa­HYc im Saar­land
Die Cre­os Deutsch­land GmbH hat En­de Au­gust den Start der Bau­ar­bei­ten für die Was­ser­stoff­lei­tung von Lei­ding­en nach Dil­ling­en mit ein­em sym­bo­li­schen Spa­ten­stich mar­kiert. Die rund 17 Ki­lo­me­ter la­nge Lei­tung bil­det den deut­schen Teil des grenz­über­schrei­ten­den Was­ser­stoff­pro­jekts mosa­HYc (mo­sel­le-sa­ar-Hy­dro­gen con­ver­sion) und soll künf­tig Was­ser­stoff aus Frank­reich in Rich­tung Dil­ling­en trans­por­tier­en.
   

Stadt­wer­ke Stutt­gart neh­men Was­ser­stoff­spei­cher in Be­trieb

Die Stadt­wer­ke Stutt­gart ha­ben im Au­gust vier Nie­der­druck­spei­cher für die Zwi­schen­spei­cher­ung von Was­ser­stoff­ im Green Hy­dro­gen Hub (GH2S) in Stutt­gart-Wang­en auf­ge­stellt. Die 22 Me­ter ho­hen Spei­cher kön­nen rund 2.100 Ki­lo­gramm Was­ser­stoff auf­neh­men. Da­mit kön­nte ein Was­ser­stoff­bus bei­spiels­wei­se bis zu 20.000 Ki­lo­me­ter zu­rück­le­gen.
   

Brüs­sel ge­neh­migt er­ste Aus­schrei­bung für neue Gas­kraft­wer­ke in Deutsch­land

Die EU Kom­mis­sion hat die Ge­neh­mi­gung für die er­ste Aus­schrei­bung nach dem Strom-Ver­sor­gungs­sicher­heits- und Ka­pa­zi­tä­ten­ge­setz (Strom­VKG) er­teilt. Da­mit ist der letz­te for­ma­le Schritt ge­tan, um den Bau neu­er Gas­kraft­wer­ke aus­zu­schrei­ben. Die Ko­sten des ab 2031 zur Ver­­fü­­gung ste­hen­den Ka­pa­zi­täts­me­cha­nis­mus werden auf 15,6 bis 35,2 Mrd. Eu­ro ge­schätzt.
   

Deut­sche Re­Gas ent­lädt er­ste LNG-Lie­fer­ung für BASF

Mit der An­kunft der „Hel­las Athi­na“ En­de Au­gust wur­de erst­mals ei­ne LNG-Lie­fer­ung für BASF bei Deu­tsche Re­Gas ent­la­den. Die Ent­la­dung am Ener­gie-Ter­mi­nal „Deut­sche Ost­see“ auf Rü­gen er­folg­te im Rah­men der Ver­ein­ba­rung über Re­ga­si­fi­zie­rungs­ka­pa­zi­tä­ten, die BASF und Deut­sche Re­Gas 2025 ge­schlos­sen ha­ben. Das Flüs­sig­gas wird am Ter­mi­nal re­ga­si­fi­ziert und  als Erd­gas in das deut­sche Fern­gas­netz ein­ge­speist.
   
Hol­cim nim­mt CO₂-Ab­schei­de­an­la­ge im Ze­ment­werk Hö­ver in Be­trieb
Hol­cim hat im nie­der­säch­sisch­en Ze­ment­werk Hö­ver ei­ne Test­an­la­ge zur in­du­stri­el­len CO₂-Ab­schei­dung in Be­trieb ge­nom­men. Die An­la­ge ba­siert auf ei­ner mem­bran­ba­sier­ten Tech­no­lo­gie und soll zu­nächst bis zu 10.000 Ton­nen CO₂ jähr­lich ab­schei­den. Da­mit ge­hört Hö­ver zu den er­sten In­du­strie­stand­or­ten in Deutsch­land, an den­en CO₂ in grö­ßer­em Maß­stab ab­ge­schie­den wer­den kann.
   
Uni­per be­gin­nt näch­ste Ent­wick­lungs­pha­se für schwe­di­sches E-Me­tha­nol-Pro­jekt
Uni­per hat für sein schwe­di­sches E-Me­tha­nol-Pro­jekt North­Star­H2 die näch­ste Ent­wick­lungs­stu­fe ein­ge­lei­tet. Wie das Un­ter­neh­men am 31. Au­gust 2026 mit­teil­te, wur­den da­zu Ver­trä­ge mit AFRY, Car­bon Clean, Sie­mens Ener­gy und Top­soe un­ter­zeich­net. Das Ge­samt­vo­lu­men der Auf­träge liegt bei umgerechnet etwa 8,9 Mio. Euro, die Ar­bei­ten sol­len vor­aus­sicht­lich rund ein Jahr dau­ern.
   
Uni­per und Equi­nor schlie­ßen Ver­ein­ba­rung für lang­fri­sti­ge Gas­lie­fer­ung­en
Uni­per und Equi­nor ha­ben En­de Au­gust ei­ne lang­fri­sti­ge Ener­gie­part­ner­schaft auf den Weg ge­bracht. Die Ver­ein­ba­rung hat ei­ne Lauf­zeit von 15 Jah­ren. Da­bei soll Equi­nor ab 2027 jähr­lich mehr als 30 TWh Erd­gas per Pipe­line nach Deutsch­land lie­fern. Ziel der Ver­ein­ba­rung ist es, Uni­pers Kun­den in Deutsch­land zu­ver­läs­sig mit Erd­gas zu ver­sor­gen und die Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands wei­ter zu di­ver­si­fi­zie­ren.
   
   
   
   
Fraun­ho­fer-In­sti­tute und SGC Ener­gy bün­deln Kom­pe­ten­zen für CO₂- und Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien
Die Fraun­ho­fer-In­sti­tu­te für An­ge­wand­te Po­ly­mer­for­schung IAP und für Um­welt-, Si­cher­heits- und Ener­gie­tech­nik UM­SICHT ha­ben mit dem süd­ko­rea­ni­schen Un­ter­neh­men SGC Ener­gy ei­ne stra­te­gi­sche Part­ner­schaft für die Wei­ter­ent­wick­lung von Tech­no­lo­gien zur Ener­gie­um­wand­lung und -spei­cher­ung ver­ein­bart. Im Mit­tel­punkt ste­hen CO₂-Elek­tro­ly­se, Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien, Brenn­stoff­zel­len und Bat­te­rien.
   
Ham­bur­ger Ener­gie­ne­tze er­rich­ten H₂-Con­nec­tor
Auf dem frü­her­en Kraft­werks­ge­län­de Moor­burg hat die Ham­bur­ger Ener­gie­ne­tze GmbH mit dem Bau des H₂-Con­nec­tors, ei­ner tech­ni­schen Schnitt­stel­le zwi­schen Im­port, Ex­port, Er­zeu­gung und Ver­tei­lung von Was­ser­stoff, be­gon­nen. Das so­ge­nan­nte Ham­bur­ger Was­ser­stoff-In­du­strie-Netz (HH-WIN) soll aus be­ste­hen­den ein­zel­nen An­la­ge­mo­du­len ein funk­tio­nie­ren­des Ge­samt­sys­tem ma­chen.
   
Sun­fire be­ginnt Bau ei­ner SOEC-Test­an­la­ge im In­du­strie­park Lau­sitz
Im Au­gust ha­ben Sun­fire und der In­du­strie­park Lau­sitz mit ei­nem sym­bo­lisch­en Spa­ten­stich den Bau ei­ner Test­an­la­ge für die Hoch­tem­pe­ra­tur-Elek­tro­ly­se (SOEC) in Schwarz­hei­de be­gon­nen. Dort soll Sun­fire künf­tig sei­ne neue­ste und lei­stungs­stärk­ste SOEC-Pro­dukt­ge­ne­ra­tion un­ter rea­len in­du­stri­el­len Be­ding­ung­en lang­fri­stig er­pro­ben und für den groß­ska­li­gen Ein­satz wei­ter­ent­wick­eln.
   
   
   
   
Was­ser­stoff be­währt sich im Ze­ment­werk von Rohr­dor­fer
Der öster­rei­chi­sche Ze­ment­her­stel­ler Rohr­dor­fer hat an zwei Ver­suchs­ta­gen die Wär­me­lei­stung ei­ner Ofen­an­la­ge beim Ein­satz von Was­ser­stoff ge­te­stet. Seit Mit­te 2023 lie­fen da­zu be­reits die Vor­be­rei­tung­en, nun wur­den die Er­geb­nis­se prä­sen­tiert. Der Was­ser­stoff er­wies sich grund­sätz­lich als ge­eig­net für den Ein­satz bei der Ze­ment­klin­ker­er­zeu­gung. Das größ­te Hin­der­nis lie­ge in der Ver­füg­bar­keit des al­ter­na­ti­ven Brenn­stoffs.
   
RVK baut Was­ser­stoff­pro­duk­tion aus: Elek­tro­ly­seur und Tank­stel­le in Me­cher­nich
Der Re­gio­nal­ver­kehr Köln (RVK) ex­pan­diert in die Ei­gen­er­zeu­gung von Was­ser­stoff. Mit ei­nem sym­bo­li­schen Spa­ten­stich im nord­rhein-west­fä­li­schen Me­cher­nich hat das Un­ter­neh­men den Start­schuss für zwei neue Was­ser­stoff-Pro­duk­tions­an­la­gen ge­ge­ben – eine wei­te­re ent­steht am Stand­ort Ber­gisch Glad­bach. Die An­la­gen sol­len bis En­de 2026 be­triebs­be­reit sein. In Me­cher­nich ent­steht zu­dem ei­ne Was­ser­stoff­tank­stel­le.
   
   
   
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Termine

   

29.09.2026

Handelsblatt Wasserstoff Gipfel 
Berlin
   

30.09. und 01.10.2026

Handelsblatt Jahrestagung Gas 
Berlin
   

30.09. bis 01.10.2026

DVGW Kongress 2026 
Bonn
   

30.09.2026

H2eart for Europe Flagship Event 2026 
Brüssel
   

06.10.2026

Webinar: H2-Start-ups zwischen Pioniergeist und Marktrealität Digital

   

14.10. und 15.10.2026

#CONNECTINGHEAT 
– Deutsche Wärmekonferenz 2026 Berlin
   

20.10.2026

Hydrogen & Carbon Capture Technology Expo 
Hamburg
   

28.10.2026

EUH2STARS & FrHyGe Event on UHS 
Brüssel
   

Inno­vations­preis Neue Gase: Stim­men Sie jetzt für Ihren Fa­vo­rit­en ab

Ihre Stimme zählt beim Innovationspreis Neue Gase! Entscheiden Sie mit, welches der nominierten Projekte den Publikumspreis erhält, und stimmen Sie für Ihren Favoriten ab. Sie möchten die Ideen und die Menschen dahinter näher kennenlernen? In den nächst­en Wochen stellen sich die nominierten Pro­jekte noch einmal in Webinaren vor. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr zu erfahren und Ihre Fragen zu stellen!
Hydrogen & Carbon Capture Technology Expo in Hamburg

Die Fach­mes­se für Was­ser­stoff-, CCS- und CCU-Technologien ver­e­int in Ham­burg In­dus­trie, En­er­gie­wirt­schaft, Tech­­no­­lo­­gie­­an­biet­er, Wis­sen­schaft und Po­li­tik. Die Gas- und Was­ser­stoff­wirtschaft ist zu­sam­men mit der Deutschen Carbon Manage­ment Initia­tive (DCMI) als Part­ner vor Ort. Freuen Sie sich auf Dr. Timm Kehler, der am 20. Ok­to­ber im Kon­fer­enz­pro­gramm über einen eu­r­­o­pä­isch­en CCU/S-Markt diskutiert.

   

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