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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Erfolgsgeschichte von Bio-LNG im Schwerlastverkehr setzt sich eindrucksvoll fort: Im ersten Quartal 2025 lag der Anteil des klimafreundlichen Treibstoffs am gesamten LNG-Absatz an deutschen Tankstellen bei 99 Prozent. Damit sind nahezu alle LNG-Lkw fast klimaneutral auf den deutschen Straßen unterwegs. Ein starker Beleg dafür, dass klimafreundliche Mobilität im Schwerlastverkehr nicht erst morgen, sondern heute schon Realität ist – wenn man sie denn lässt.
Mit entsprechenden politischen Rahmenbedingungen könnte sich der Markt noch deutlich erfreulicher entwickeln. Noch immer fehlt eine verlässliche Anerkennung der CO₂-Vorteile von Bio-LNG im Mautsystem. Investitionen, die zur Erreichung der Klimaziele notwendig sind, werden durch regulatorische Unsicherheit ausgebremst. Damit gefährdet die Politik ein funktionierendes Beispiel für die erfolgreiche Transformation des Schwerlastverkehrs – und sendet ein denkbar schlechtes Signal an Spediteure, Hersteller und Investoren.
Ungeachtet des politischen Gegenwindes zeigt sich in vielen Bereichen der Mobilitätswende Bewegung: In Düsseldorf wurde kürzlich die leistungsstärkste Wasserstofftankstelle Europas eröffnet – ein deutliches Signal für den Hochlauf der H₂-Infrastruktur. Auch international zieht der Wandel an: Die IMO-Regulierung für klimaneutrale Schifffahrt, neue Allianzen für grüne Luftfahrt oder innovative Motorenkonzepte mit Ammoniak oder Wasserstoff – sie alle verdeutlichen: Der Wandel ist in vollem Gange. Und er ist technologisch vielseitig.
Unsere Branche treibt diese Entwicklungen mit großem Engagement voran – sei es mit der Eine-Million-Kilometer-Marke für einen LNG-Lkw, neuen Elektrolyseprojekten für den ÖPNV oder Wasserstofflösungen im Bau- und Güterverkehr. Was wir jetzt brauchen, ist eine politische Anerkennung dieser Lösungen, statt ideologisch geprägter Einseitigkeit.
Technologieoffenheit ist kein Schlagwort – sie ist Voraussetzung, wenn wir die Emissionen im Verkehrssektor wirksam und zeitnah senken wollen.
Mit klimafreundlichem Bio-LNG, erneuerbaren und dekarbonisiertem Wasserstoff und innovativen Antriebstechnologien haben wir heute schon die Werkzeuge in der Hand. Nutzen wir sie – mit klarem politischem Willen und realistischen, marktnahen Rahmenbedingungen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre von diesen und weiteren spannenden Geschichten, die wir für Sie recherchiert und aufbereitet haben.
Es grüßt Sie herzlich
Dr. Timm Kehler
Vorstand DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT
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Europas leistungsstärkste Wasserstofftankstelle eröffnet in Düsseldorf
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Gemeinsam mit der Rheinbahn und den Stadtwerken Düsseldorf hat H2 MOBILITY heute die leistungsstärkste Wasserstofftankstelle Europas eröffnet. Die neue Anlage am Höherweg bietet mit einer Tageskapazität von bis zu fünf Tonnen Wasserstoff eine vielfach höhere Leistung als herkömmliche Stationen und setzt neue Maßstäbe im Bereich der Wasserstoffmobilität.
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Europas größte Produktionsanlage für e-Fuels geht in Frankfurt in Betrieb
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Das deutsche Cleantech-Unternehmen hat eine Power-to-Liquid-Anlage zur Herstellung von e-Fuels und e-Chemikalien eröffnet. Diese läutet eine neue Ära für nachhaltige Mobilität ein. Die Anlage ist die größte ihrer Art in Europa und wird jährlich bis zu 2.500 Tonnen CO₂-neutrale e-Fuels produzieren. Damit stehen in Europa erstmals kommerzielle Mengen synthetischer Kraftstoffe zur Verfügung.
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Kelag errichtet Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff im Nahverkehr
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Mit dem Projekt „DeCarB“ startet Kärnten einen wichtigen Schritt hin zu klimafreundlicher Mobilität: Die Kelag errichtet in Arnoldstein in Kärnten eine Elektrolyseanlage, die ab 2026 grünen Wasserstoff für den öffentlichen Busverkehr liefert. Die Anlage nutzt ausschließlich erneuerbare Energie und versorgt künftig eine Flotte von 36 Wasserstoffbussen im.
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Wasserstoffprojekt von GP JOULE erhält Förderung
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Das Projekt des integrierten Energieversorgers GP JOULE zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Gersthofen erhält eine Förderung vom Freistaat Bayern. Mit der geplanten 10-Megawatt-Elektrolyse können voraussichtlich ab 2027 pro Jahr 900 Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden. Genug, um rechnerisch rund 30.000 Lkw vollzutanken.
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Stuttgart und Region starten in das Wasserstoff-Zeitalter
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Die Stadtwerke Stuttgart haben die Umsetzung des Projektes Green Hydrogen Hub Stuttgart mit einem symbolischen Spatenstich eingeläutet. Aus überschüssigem Wind- und Solarstrom wird dort hochreiner grüner Wasserstoff hergestellt. Er dient vor allem der Industrie, insbesondere bei der Fahrzeugentwicklung, als Kraftstoff für Brennstoffzellen-Busse, -Lastkraftwagen oder -Schiffe.
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Liebherr baut sein Verbrennungsmotoren-Portfolio für eine nachhaltige Zukunft weiter aus
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Liebherr stellt sein Konzept eines Ammoniakmotors vor. Mit Blick auf die Marktanforderungen hat das Produktsegment Komponenten Forschungsaktivitäten mit Ammoniak als Energiequelle für Dual-Fuel-Verbrennungsmotoren durchgeführt. Die erzielten Ergebnisse ebnen den Weg für weitere Entwicklungsaktivitäten auf dem Gebiet.
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Verbio auf der transport logistic: Nachhaltige Lösungen für eine grüne Logistik
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Auf der Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management, vom 2. bis 5. Juni 2025 auf dem Messegelände in München, hat das Verbio-Team hat über die Vorteile von Biomethan als alternativen Kraftstoff im Lkw-Güterverkehr und über das deutschlandweite Verbio-Tankstellennetz für Bio-CNG und Bio-LNG informiert.
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IMO einigt sich auf Net-Zero-Regulierungen für die weltweite Schifffahrt
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Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines rechtsverbindlichen Rahmens unternommen, um die Emissionen bis zum Jahr 2050 oder kurz danach auf Null zu reduzieren. Die angenommenen Maßnahmen, umfassen eine neue Kraftstoffnorm für Schiffe und einen globalen Preismechanismus für Emissionen.
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Quest One kooperiert mit Ingenion für regionales Mobilitätsprojekt
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Der Wasserstoff-Elektrolyse-Spezialist Quest One wird ein Mobilitätsprojekt der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) mit zwei ME450 Elektrolyseuren ausstatten. Dort errichtet das Ingenieurbüro Ingenion eine Wasserstofftankstelle in der Mechenicher Peternheide, einem ehemaligen Bundeswehrgelände. Die Wasserstofftankstelle, deren Inbetriebnahme für Ende 2026 geplant ist, ist Teil eines Innovationsprojekts für regenerative Energieformen im ÖPNV.
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Erster Volvo FH mit LNG-Antrieb erreicht eine Million Kilometer
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Der erste in Deutschland ausgelieferte Volvo FH mit Flüssigerdgas-Antrieb hat jetzt die Eine-Million-Kilometer-Marke geknackt. Die hochwertig ausgestattete LNG-Sattelzugmaschine ist seit November 2018 in Betrieb. Größtenteils kommt der 460 PS starke Gas Powered 40-Tonner im Containerdienst zum Einsatz und spult mehrfach täglich die Distanz zwischen Brunsbüttel und Hamburg ab.
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ITM und Deutsche Bahn starten Zusammenarbeit für grüne Mobilität
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ITM Power hat eine Vereinbarung mit der Deutschen bahn AG (DB) unterzeichnet, um im Bereich nachhaltiger Mobilität und Infrastruktur zusammenzuarbeiten – insbesondere im Hinblick auf grüne Energien wie grünen Wasserstoff und seine Derivate. Geplant ist unter anderem, die Zug-, Bus- und Lkw-Flotte der DB auf emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge umzustellen.
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KEYOU entwickelt Muldenkipper mit Wasserstoffmotor für weltweit führenden Baumaschinenhersteller Komatsu
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Der Münchner Wasserstoffexperte KEYOU und der japanische Bergbaumaschinenhersteller Komatsu haben gemeinsam den weltweit ersten 12-Zylinder Wasserstoffmotor für einen großen Muldenkipper entwickelt. Die nun in Japan gestarteten Tests sind wegweisend für künftige Entwicklungen von wasserstoffbetriebenen Bergbaumaschinen.
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Daimler Truck testet nächste Generation Brennstoffzellen-Lkw
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Das Daimler Truck Entwicklungsteam hat erste Prototypen der nächsten Generation von Mercedes-Benz Brennstoffzellen-Lkw aufgebaut und jüngst getestet. Zwei Fahrzeuge des Mercedes-Benz GenH2 Truck unterzogen sich dabei intensiver Wintererprobung am Simplonpass im schweizerischen Wallis. Die harten Bedingungen in dieser Region boten die besten Voraussetzungen, um die innovative Technik zu testen.
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BMZ initiiert Dekarbonisierungsallianzen für nachhaltige Luft- und Schifffahrt
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Während der Berlin Energy Transition Week trafen sich die Unterzeichner der „Hamburg Declaration on the Decarbonisation of Global Shipping“ und der „Hamburg Declaration on Green Aviation“. Bei der Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz im Oktober 2024 hatten Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ihre Zusammenarbeit zur Dekarbonisierung von Luft- und Schifffahrt intensiviert.
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02. - 03.09.2025
SAF Global Summit London
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09. - 14.09.2025
IAA Mobility München
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21. - 23.10.2025
Hydrogen Technology World Expo Hamburg
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© 2025 DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT e.V. Impressum: DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT e.V., Neustädtische Kirchstraße 8, 10117 Berlin Tel: +49 30 4606015-0
Redaktion: Dr. Timm Kehler (V.i.S.d.P.), Charlie Grüneberg, Selina Stolzenbach
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